Eigenschaften von Kork

  • Kork ist ein natürliches, leichtes Material mit einer porösen Struktur.
  • Es besteht aus geschlossenen Zellstrukturen, was es flexibel und hitzebeständig macht.
  • Typische Anwendungen: Untersetzer, Pinnwände, Verpackungen, Dekorationen.

Lasergravur auf Kork

Geeignete Lasertypen:

  • CO₂-Laser (am gebräuchlichsten für Kork)
  • Galvo- oder Faserlaser sind in der Regel weniger geeignet, da Kork gut auf CO₂-Laser reagiert.

Vorteile der Lasergravur:

  • Präzise Gravuren, auch feine Details möglich.
  • Kein physischer Druck nötig, daher keine Verformung.
  • Hohe Wiederholgenauigkeit bei Serienproduktion.

Einstellungen (Richtwerte, abhängig von Laser und Materialdicke):

  • Leistung: 10–30 % bei dünnen Korkplatten (3–5 mm), bei dickeren Platten höher
  • Geschwindigkeit: 200–600 mm/s (abhängig von gewünschter Tiefe und Detail)
  • DPI: 300–600 für feine Details
  • Fokus: Genau auf der Oberfläche, da Kork schnell durchbrennt

Tipps für gute Gravuren:

  • Testgravur immer zuerst durchführen, da Kork unterschiedliche Dichten haben kann.
  • Kork kann Rauch erzeugen, daher ist eine gute Absaugung wichtig.
  • Für dunklere Gravuren kann man die Laserleistung leicht erhöhen oder die Gravur wiederholen.
  • Feine Details können verschwimmen, wenn das Korkmaterial zu grobporig ist.

Mechanische Gravur

  • Fräsen oder Schneiden mit CNC-Maschinen ist möglich, allerdings weniger verbreitet.
  • Geeignet für tiefere Gravuren, aber Kork kann leicht splittern.

Nachbearbeitung

  • Staub nach Gravur entfernen (weich bürsten oder Luftdruck).
  • Optional: Lackieren oder Versiegeln, um die Oberfläche haltbarer zu machen.

Sicherheitsaspekte

  • Kork enthält natürliche Öle und kann beim Laserbrand Rauch und Geruch entwickeln.
  • Immer in gut belüfteten Bereichen arbeiten.
  • Feuergefahr beachten, besonders bei höherer Leistung.